Die Mythen auf und um die Rigi
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Tief im Inneren des Rigimassivs sollen laut alten Überlieferungen einst geheimnisvolle Erdmännchen gelebt haben. Eines Nachts holte eines dieser Wesen eine Hebamme aus dem Tal, damit sie seiner Frau bei einer schweren Geburt beistand. Als Lohn erhielt die ahnungslose Frau scheinbar wertlose Kohlen, die sich jedoch am nächsten Morgen wundersamerweise in pures Gold verwandelten.
Eine alte Legende besagt zudem, dass am Rigi-Südhang in den weiten Höhlen des Vitznauerstocks furchteinflössende Drachen nisteten. Diese gewaltigen Ungeheuer versetzten die frühen Bewohner und Hirten der umliegenden Täler in ständige Angst und Schrecken. Noch heute erzählen sich einige Einheimische, dass die unzugänglichen Felsspalten rund um den Berg die verlassenen Wohnstätten dieser mythischen Kreaturen sind.